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ed's beast huntersMaking of

Wer freut sich schon auf einen Mittwoch. 20 Uhr in der Pampa. Sand und Steine und Blick in den Wald. Vom Gelände einer Baufirma im Irgendwo schrammelt es aus dem Obergeschoss. Mittwochabend Probe <freu>. Yep, und die verpasst keiner der Metaller. Die Spuren der Jamsession vom Wochenende sind beseitigt, alter Qualm aus der Bude, kommt wieder neuer hinzu, Tisch und Sofa erkennbar, Stimmung bestens, zwischen aufgekratzt und konzentriert. Hausherr Tim the head drischt seine Schießbude und es wird klar, warum hinter ihm die Wand gepolstert ist. Elsässer Al – le professeur avec humour – kann auch mit der Stimme Bass, wenn er ausnahmsweise mal kein Instrument zur Hand hat. Inamorato Marco <seufz>, wenn er Frauen wie seine Leadgitarre behandelt, gibt’s ein breites Spektrum. Mario (Wusel) ist erst seit März 2015 dabei. The voice Stev, ist eigentlich nur hier, weil sich alle so lieb haben, dabei schreit er fantastisch facettenreich aus einem athletisch gepumptem Resonanzkörper. Neu dabei ist die zarte Elfe Marina, mit einem hammer WOW-Talent spiegelt sie die Leadgitarre, als habe sie nie was anderes gemacht.

Start von Ed’s Beast Hunters war Anfang 2014 und heute gibt es bereits fünf eingespielte Stücke (Aces high, The Trooper, Tears of a Dragon, Wickerman, Madness) von Iron Maiden und Bruce Dickinson, aufgenommen und gemastert bei Turnip-Music in Freudenberg mit dem genialen Frank Buchen <kniefall> wir danken Dir!

Was Ed’s Beast Hunters nicht ist: Eine Maiden Cover Band. „Wir covern nicht, wir zollen Tribut, daher tribute band.“ Ja, und das machen sie kraftvoll, leidenschaftlich, mit eigenem Impetus. Jeder bringt seine Interpretation mit ein, man spricht sich ab, verbessert, macht Fehler, lacht darüber und reift.

Statements vom Sofa

Warum Maiden, kann man sich nicht was einfacheres aussuchen? „Nee, das ist langweilig.“

„Ich mag die Herausforderung, alles geben, neues dazu erfahren“, sagt Marco. Jeder der Musiker schätzt diese Herausforderung. Tim und Stev hatten die Idee. In kurzer Zeit hatten sie die passenden Leute zusammen, die sich super ergänzen. „Maiden kann man nicht covern“, sagt Tim. „Wir behalten das Feeling der Stücke bei, motzen sie auf, etwas moderner und härter, machen unseren Style.“ Und der kann sich echt hören lassen!

„Wacken, wir kommen!“ Wer war das?

Tim (stellt wie gesagt die Räume), du willst noch was sagen? „Das stachelige Ding neben dem Klo ist kein Igel.“

Und ob sich wirklich alle so lieb haben und es wirklich immer Spaß macht, erfahrt ihr, wenn ihr die Ergebnisse der Interviews lest. Es wurden Fragen zur Person gestellt, zur Musik, der Band und was die Anderen über den Einen sagen … die Beantwortung der Fragen stand natürlich jedem frei und was sonst gesagt wurde, aber nicht veröffentlicht, unterlag dem „Schwammdrüber-Blues“….